Gespräch / Flirt in Restaurant

Wer kennt das? Ihr lernt eine Frau kennen, kommt mit ihr ins Gespräch und ab einem gewissen Punkt wisst ihr absolut nicht mehr worüber ihr reden oder was ihr Fragen sollt. Ich vermute viele. Auch ich bin dadurch tausend Tode gestorben.

Einige Themen sind dabei sogar eher kontraproduktiv, wenn ihr eine Frau verführen wollt. Andere Gesprächsthemen wirken hingegen wie ein Aphrodisiakum. Was ihr auch tut, setzt euch nicht zu sehr unter Druck. Ihr müsst völlig locker sein.

Die Wahl des nächsten Themas auf Basis des Gesprächsverlaufs

Zu Beginn eines Gesprächs startet ihr wie besprochen erst einmal mit Small Talk, um miteinander warm zu werden und das Eis zu brechen. Sie zum Lachen zu bringen ist hier Gold wert. Anschließend werden für gewöhnlich Basisinformationen ausgetauscht. Wo wohnt ihr, wie alt seit ihr, was macht ihr beruflich etc. – all das wird Inhalt dieser Phase sein. Im Folgenden werde ich euch diese Phase genauer erläutern, wichtig ist jedoch, dass euch euer strategisches Ziel bewusst wird, welches ihr in dieser Phase verfolgen solltet: Die Identifikation von sogenannten Schlüsselwörtern.

Als Schlüsselwort bezeichne ich ein gewisses Thema, eine Eigenschaft oder Sonstiges, bei dem ihr merkt, dass euer gegenüber positive Emotionen empfindet, sich besonders wohl fühlt oder sich, in positiver Form, fast schon in eine Art Trance redet. Bei Männern ist das z.B. oftmals Fußball. Daher ist es auch eine gängige Vertriebsstrategie mit seinen „Opfern“ Small-Talk über Fußball zu führen um eine Verbindung oder Rapport aufzubauen. Schlüsselwörter könnt ihr ganz normal im Laufe des Gesprächs oder durch Fragen herausfiltern.

Mit Frauen in einer Bar flirten

Ich empfehle euch allerdings nicht zu viele Fragen zu stellen. Dies signalisiert Interesse. Hat sie das Gefühl, dass ihr ihr zu viel Interesse gegenüber bringt, obwohl sie es sich noch nicht verdient hat (ihr habt euch schließlich gerade erst kennen gelernt), wird sie das Interesse an euch verlieren, da ihr bedürftig wirkt. Achtet darauf, dass ihr mit eurem Gesprächspartner ein ungefähres Gleichgewicht einhaltet.

Um dem entgegenzuwirken, bzw. Fragen nicht als solche wirken zu lassen könnt ihr mit Unterstellungen arbeiten. Zum Beispiel: „Du siehst aus wie ein südländischer Typ. Lass mich raten, du kommst aus Spanien?!“. Dadurch werdet ihr nicht nur zwangsläufig eine Antwort erhalten. Eine Unterstellung weckt ihr Interesse und wird, nach der Antwort, meist mit einer Gegenfrage hinterfragt: „Wie kommst du darauf?“ etc. Wichtig ist hierbei, dass ihr euch originelle Follow-Ups überlegt. Dinge zu sagen „Weiß nicht, war geraten“ ziehen nicht.

Wie dem auch sei. Um die wichtigsten Schlüsselworte heraus zu filtern eignen sich einige Gesprächsthemen besser als andere. Im Folgenden einige Beispiele.

Hier einige Dinge, die ihr über sie in Erfahrung bringen solltet:

  • Wofür interessiert sich die Person?
  • Was tut sie am liebsten?
  • Worauf hat sie gerade Lust?
  • Was gefällt ihr (hier) gerade am besten?
  • Welche Hobbies hat sie, womit verbringt sie ihre Freizeit?
  • Welche Musik hört sie gerne?

Wie verfahre ich weiter?

Die Punkte aus der Auflistungen folgen einem bestimmten Ziel: Der, wie oben besprochen, Identifikation von Schlüsselwörtern. Es ist so, dass ihr, wenn ihr eine Chance bei der Frau haben möchtet Emotionen erzeugen müsst. Daher bieten sich Gesprächsthemen an, an denen eine (oder mehrere) positive Emotion gebunden ist. Also was macht sie gerne, wo liegt ihre Leidenschaft? Darüber erzählen zu müssen zwingt die Frau in sich zu gehen und sich in diese Dinge hinein zu versetzen. Dies schafft positive Emotionen. Je mehr positive Emotionen die Frau während der Zeit mit euch erfahren hat, desto stärker wird die Bindung zu euch. Schließlich hatte sie eine angenehme Zeit.

Wenn ihr bei einer dieser Fragen, das Gefühl habt, dass das Mädchen besonders emotional oder gerührt reagiert, dann vertieft diese Unterhaltung. Mehr darüber erfahrt ihr im Kapitel Rapport. Kleiner Tipp: Schlachtet ein bestimmtes Thema, für das sie sich interessiert nicht aus, bis es langweilig wird, sondern leitet geschickt auf dem Höhepunkt in eine andere Thematik über. Versucht stattdessen eine Art Multithreading, nach dem Prinzip „Geschichte in der Geschichte“, aufzubauen. Dies funktioniert hervorragend.

Fazit: Sprecht über sie – jeder redet gerne über sich. Und sucht euch ein Thema, woran sie Spaß hat und positive Emotionen erlebt. Seit dabei stilvoll, frech und witzig. Stellt außerdem Zwischenfragen. Das zeigt ihr, dass ihr ihr zuhöhrt. Ihr könnt euch auch einige Fragen/Aussagen/Themen zurecht legen, um im Notfall immer ein Grundgerüst zu haben, an dem ihr euch langhangeln könnt (die Aufzählung, die ihr etwa in der Mitte dieses Artikels findet war einmal mein „Grundgerüst“, dass ich mir zurecht gelegt hatte – mittlerweile brauche ich keins mehr. Mit wachsender Routine wird es irgendwann nicht mehr nötig sein).